Sieht so der Nachfolger der klassischen Marken- und Unternehmenswebsite aus?
Vermutlich nicht. Aber es ist zumindest eine ernsthafte Konkurrenz. Und eine MySpace Seite sieht dagegen doch recht alt aus. Letztlich auch eine Facebook Page, da hier kaum Interaktion zwischen der Seite und dem Newsfeed des Users entsteht.
Der Ansatz von Netvibes ist nach wie vor einer der weitreichendsten. Und jetzt soll natürlich endlich auch die Ernte für die tolle Arbeit der letzten Jahre eingefahren werden. Daher bringt Netvibes jetzt das Thema Widgets und Universes für Marken stärker in den Fokus.
Alle Infos, wie sich Netvibes kommerziell nutzen lässt, gibt es auf business.netvibes.com
Im Wesentlichen sind das:
- Branded Widgets
- Branded Universes
- Sponsored Placements
Die Argumentation ist richtig:
Der Konsum von Content jenseits von Websites steigt sprunghaft an. Es geht längst nicht mehr um “Seiten” sondern um Informationen, um Datenströme. Zur Kanalisation dieser Daten braucht man Plattformen und Widgets.
Widgets haben einen ganz anderen Wert für Marken als Unterbrecherwerbung, da sie freiwillig und aktiv vom Nutzer installiert werden. Widgets brauchen aber immer eine Laufzeitumgebung, um zu funktionieren. Die von Netvibes entwickelten Widgets, basierend auf dem UWA Standard, sollen automatisch auch auf anderen Plattformen und auf dem Desktop laufen.
Netvibes ist in jedem Fall eine super Plattform, um Informationsströme einzuspeisen, zu bündeln, zu branden und an Nutzer zu verteilen - auf der Plattform und darüber hinaus.


